Frau Cara vom Grundwortamt hat die Frühlingslyrikschreiberei offiziell eröffnet. Bitte folgen Sie unauffällig.
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Der Frühling naht mit großen Schritten,
und ist dabei so schnell (als ob er flöge),
dass für den Sommer man ihn halten möge,
jedenfalls so schnell, als wäre er beritten.
Dabei stellt sich gleich die Frage,
wie schnell denn der Frühling sei,
wenn er denn zu Fuße käme (nicht erst im Julei),
und ob Reiten ihm behage.
Und überhaupt ist zu beweisen,
dass der Frühling Reiten kann,
und nicht (wie der gemeine Mann)
vielleicht auch mit der Bahn muss reisen.
Doch wenn er mit dem Auto führe,
und das mit ordentlich Elan,
und man ihn blitzte (vermutlich auf der Autobahn),
ständ' dann der Sommer vor der Türe?
"'Tschuldigung, ich bin der Sommer,
(nicht der von der Telekom),
der Frühling, der kann grad' nicht komm',
der ist bei der Polizei und gibt seinen Führerschein ab."*
Der Frühling kann kein Auto fahren,
würde ich dem Sommer sagen,
nicht einmal an schönen Tagen,
erzähl' mir keine Geschichten (und wenn, dann nur die wahren).
Rot würde Sommer im Gesicht,
wenn ich nach der Wahrheit fragte,
bis der Sommer es gestände (also sagte):
Sein Pferd finde der Frühling nicht!
Somit wäre dann geklärt,
dass der Fühling Reiten kann,
und hin und wieder (dann und wann)
auf Reise geht auch ohne Pferd.
Zudem erklären diese Zeilen,
wie es zu Jahreszeiten kommt,
und bevor das Ende naht (ganz prompt):
Der Frühling sammelt gerne Meilen.
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*Der Sommer konnte noch nie gut dichten. Außerdem weiß er auch gar nicht, dass er gerade in diesem Gedicht auftritt.