scheibster.de - Bekenntnisse eines Raketenwissenschaftlers
signalfeuer.

2007-03-31

Bienenschahn

Ja, die Deutsche Bahn ist bereit, an die Börse zu gehen. Das ist auch am Frankfurter Westbahnhof zu erkennen. Zur optimalen Nutzung der Anlagen fahren die Züge jetzt nämlich auch in den Fußgängerunterführungen.

Und ich habe verdammtes Glück gehabt, dass ich bis jetzt noch nicht überfahren worden bin.


Nett, dass schon so rechtzeitig vor Flanieren auf den Gleisen gewarnt wird. Wo ich das doch so gerne mache.

2007-03-30

Schwarzgoldene Aussichten

Kommende Woche beginnen die Osterferien. Regelmäßig vor Ferienbeginn raten die Automobilverbände bekanntlich dazu, ein paar Tage vorher zu tanken. Wegen der seltsamen Preiserhöhungen zu den Hauptreisezeiten, die immer wieder die Geldbörsen der geplagten Autofahrer leeren.

Als ich vor wenigen Tagen die sprunghaft gestiegenen Kraftstoffpreise an den Tankstellen sah, glaubte ich zunächst an eine Lernkurve bei den Mineralölkonzernen. Ganz im Sinne von: Haha, ihr automobilverbandhörigen und möchtegernschlauen Kunden, dieses Mal schlagen wir schon früher zu. Gebt uns all euer Gold!

Diesen Gedanken habe ich gerade eben verworfen, denn auch die Rohölpreise sind gestiegen, und zwar dank Spekulationen aufgrund der aktuellen Irankrise.

Man mag dem Herrn Ahmadinejad* ja vorwerfen, was man will, aber blöde ist er sicher nicht. Auf den ersten Blick scheint es klar: Außenpolitisch Stärke zu beweisen und ein wenig mit den Säbeln zu rasseln wird seine innenpolitischen Gegner schwächen und das Volk hinter ihm vereinigen. Denn zuletzt hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen den Iran verstärkt.

Mehr Sanktionen sind doof für den Herrn Ahmadinejad, weil dann weniger Geld und Güter im Iran fließen und seine Gegner im Lande mehr Anhänger finden. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn die Lösung für dieses Problem so nahe liegt?

Die britischen Soldaten waren ein Trumpf, der dem Iran direkt vor die Haustür gesetzt wurde, fast wie Essen auf Rädern. Zugreifen, solange der Vorrat reicht. Großbritannien ist daraufhin beleidigt, die Welt** empört, gleichzeitig steigt die Angst vor einer Eskalation der Krise. Findige Händler an den Börsen der Welt sichern sich Rohöl, und der Preis pro Barrel schaut sich die Welt von oben an.

Und wem nutzen die hohen Ölpreise? Nun jedem, der Öl zu verkaufen hat. Das ist nicht nur der Iran*** selbst, sondern auch Russland. Der Herr Putin, der sich gegenüber George W. und seinen Kumpanen profilieren muss will, unterstützt ein härteres Durchgreifen des UN-Sicherheitsrates zunächst nicht. Warum auch, wenn das Verhalten vom Herrn Ahmadinejad ihm doch so viel Geld in die Kassen der verstaatlichen Ölindustrie spült? Die Angelegenheit wird noch viel profitabler, wenn es erst zum Krieg kommen sollte.

Und jetzt behaupte noch einer, es ginge irgendwem um die Verletzung einer umstrittenen Grenze in einem Fluss.


Bei all dem welt-, geld- und machtpolitischen Schach bleibt mir nur, den Entführten eine baldige Freilassung in Gesundheit zu wünschen.

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* Der ja Präsident vom Iran ist und in Teheran wohnt.

** Außer China und Russland, versteht sich.

*** Zugegeben: Ich weiß nicht, inwiefern die UN-Resulotionen die Abnahme iranischer Öl-Exporte einschränken und bin zu faul kann das gerade nicht recherchieren. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die ölhungrigen Industrienationen auf iranisches Öl verzichten können.

Black Box Jukebox (5)

Damals. Der Klapsenschaffner und ich gondeln durch Heidelberg.*

Vor uns fährt ein Auto mit Pferdeanhänger. "Pfisterer" steht auf dem Pferdeanhänger.

Scheibster: Schau mal da!

Klapsenschaffner: Was?

Scheibster: Verdammt, es ist der Pferde-Pfisterer!**

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* Nein, es war kein Hochwasser. Die Gondel hatte Räder, war alt, ehemals rot und kam ursprünglich aus Stuttgart.

** Memo an mich: Nie wieder Situationskomik bloggen. Danke.

2007-03-28

Aus dem Leben eines Raketenwissenschaftlers, Teil XII

Es ranken sich viele Geheimnisse um uns Raketenwissenschaftler. Eines möchte ich heute lüften.

Der Raketenwissenschaftler an sich ist traditionsbewusst, trotz des ganzen Forscherdranges. Da die Affen vor den Menschen da waren, wurde aus diesem Traditionsbewusstsein heraus 1959 Rhesusaffe Sam der erste Affe im Weltraum - noch vor dem ersten Menschen. Das war derart erfolgreich, dass man dazu überging, Affen auch in der Raketenforschung einzusetzen.

Diese Entwicklung erreichte einen neuen Höhepunkt, als jüngst der erste Orang-Utan Raketenwissenschaftler wurde. Wer es nicht glaubt, sollte sich diesen authentischen Screenshot aus unserem internen Raketenwissenschaftlerverzeichnis anschauen.


Da behaupte noch einer, unsere russischen Kollegen hätten keinen Humor. Das ist kein Fake. Indianerehrenwort.

Unfug, sagt ihr? Nun, warum ist dann Sams Rakete 1959 nicht explodiert, aber die Challenger 1986 mit der ersten Frau an Bord einer Raumfähre, hm?


Ich ziehe mich jetzt in meinen Raketenbunker zurück, weil ich dieses Geheimnis ausgeplappert habe und die Repressalien fürchte.

Und weil ich gerade keine fünf Euro für die Chauvikasse einstecken habe.

Go for it, Frühling!

Angeblich soll er schon bald wieder schwächeln, der Frühling. Das darf nicht sein!

Ich will meine Ostereier nicht im Kalten suchen, damit das klar ist.


Noch mehr Frühling im Frankfurter Palmengarten

2007-03-27

Früh gefühlte Linke

"Wochenend' und Sonnenschein,
doch ist erst Dienstag - wie gemein."

Doch warum viele Worte verschwenden, wenn auch Bilder sprechen können?


Frühling im Frankfurter Palmengarten

2007-03-26

Black Box Jukebox (4)

Es ist Montag. Kein guter Tag für Kreativität, besonders dann, wenn man sich dank Sommerzeitumstellungsjetlag fühlt, als wäre man mittels einer Bratpfanne geweckt worden.

Also, zurücklehnen und einen Flashback mit Bob Geldof genießen. Und alle laut mitsingen. Alle!

2007-03-22

World of Frustcraft

Ich gebe es offen zu: Ich bin ein Gamer.

Ich bin Gamer seit den ersten Kontakten mit einer Atari-Fernsehkonsole Anfang der Achtziger, vielleicht auch schon seit den ersten Malen "Mensch ärgere dich nicht" und Micky Maus-Memory. Auch wenn man Gamer damals noch nicht so nannte.

Diese Leidenschaft führte mich zum Erstkontakt mit dem derzeit erfolgreichsten MMOG (Massive Multiplayer Online Game) World of Warcraft (kurz: WoW) im August 2005. Eine gigantische virtuelle Welt, liebevoll im mehr oder weniger bunten Comic-Stil gestaltet* und bevölkert von Tausenden anderer Spieler. Vieles gab es zu entdecken, neue Leute kennenzulernen** und eine Unzahl (immer wiederkehrender) Gegner zu bezwingen. Mit WoW kann man Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre verbringen.

Richtig erkannt: WoW hat Suchtpotenzial. Man muss es genießen wie einen guten Wein mit Freunden, um seine Gefährlichkeit im Zaum zu halten. Ähnlich jedoch wie bei einem guten Wein mit Freunden muss man für eine eingermaßen sinnvolle Session WoW mindestens zwei Stunden einplanen. Zwei Stunden am Stück, denn so etwas wie eine Pausefunktion gibt es nicht, weil alles live und online passiert.

Sicher kann man seiner Spielfigur einen ruhigen Ort suchen oder sich ausloggen. Wenn man aber mit vier oder mehr anderen Spielern in der gleichen Gegend (auch: Instanz) unterwegs ist, und die ohne den dann fehlenden Spieler nicht oder nur sehr viel schwerer weiterkommen könnten. Auf Toilette gehen? Geht noch. Nahrungsaufnahme? Muss sowieso abnehmen. Schlaf? Überbewertet. Leben? Äh. Wie war die Frage?

An Urlaubstagen habe ich auch schon zehn, vielleicht sogar mehr Zeit an einem Tag in WoW verbracht. Als gelegentliche Ausnahme geht das auch voll in Ordnung. Aber als Mensch mit vielfältigen Interessen, einem Vollzeitjob, Freunden und Familie, die auch offline Kontakt aufnehmen und pflegen möchten und einer Freundin, die eben keine Gamerin und schon gar keine WoW-Spielerin ist, als solch ein Mensch sollte ich nicht darüber nachdenken, mich weiterhin langfristig in WoW engagieren zu wollen.

WoW ist ein zeitfressendes Monster, das, wenn es den verlangten Zeittribut nicht bekommt, weniger Spaß als Frust verursacht. Und das Stückchen Freizeit, was mir in der Regel bleibt, will ich mit Spaß füllen. Wahrscheinlich auch mit Spielspaß, aber auf jeden Fall mit Spaß.


Aus diesem Grunde habe ich heute mein WoW-Account gekündigt.

Seit etwa anderthalb Jahren wartet eine Gitarre geduldig darauf, von mir gequält zu werden. Ich muss zwar noch lernen, nur das Instrument selbst und nicht auch alle Umstehenden zu quälen, aber ich bin zuversichtlich. Mal schauen, was mich dieses Mal davon abhalten wird.

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* ...und dabei an die zugrundeliegende (und zu Recht erfolgreiche) RTS-Serie "Warcraft" angelehnt.

** Der monatliche Preis von 11 bis 13 Euro sollte angeblich auch Idioten fernhalten. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen: Mit mäßigem Erfolg. Aber im Vergleich zu diversen kostenlosen MMO(RP)Gs ist die Deppenquote angeblich geringer.

2007-03-20

Törn ab se Räidio

YouTube an und für sich ist ja schon toll und total Web 2.0. Eigentlich einen Schritt zurück, weil ohne Bild, ist Radio Blog Club. Aber nur vermeintlich.

Einige Blog-Pioniere haben sich das schon eingebaut, teilweise ganze Playlists. Es bleibt dem geneigten Leser dann zumeist selbst überlassen, ob und was man dudeln lassen möchte.

Radio Blog Club bietet dem bloggenden Raketenwissenschaftler die Möglichkeit, auf nette Tracks hinzuweisen,* ohne gleich darüber schreiben zu müssen. Als mehr oder weniger schmuckes Gadget für Musikafficionados warten die Titel in der Sidebar** darauf, abgespielt zu werden, und das in wirklich akzeptabler Qualität. Meiner bisherigen Einschätzung nach ist das sogar ganz legal, weil die Titel via Flashplugin kommen und nur abgespielt werden können.

Wenn das nicht schmufte ist, was dann?

Letztlich stellt sich die Frage, ob der Musikgeschmack eines Blogautors für dessen Leser überhaupt relevant ist oder eigentlich (und ganz ehrlich) sch...egal. Immerhin hat Herr Haase schon darauf hingewiesen, dass auch er Tenacious D. ganz toll prima findet.*** [edit: Herr Haase besteht auf "prima", weil "toll" zu mittelmäßig klingt. Bitteschön.] Das alleine motiviert mich schon zum Beibehalten. Weitere Meinungen sind gerne willkommen.

Ich für meinen Teil höre gerne mal in das rein, was andere hören, vor allem dann, wenn ich es noch nicht kenne. Also, lasst euch inspirieren und packt den virtuellen Schraubenzieher aus!

Die Herren PropheT und Balthazzar haben auf ihrem Blog übrigens ein paar feine Ohrenputzer hinterlegt, und wer auf Berliner Hip Hop steht, wird bei Micha fündig werden.

In diesem Sinne, Lautstärke hoch, Nachbarn, Kollegen, Eltern und Mitbewohner erfreuen und ab die Post!

[edit]Aufgrund der unklaren Rechtslage werde ich bis auf weiteres auf die Nutzung des Radio.Blog.Club-Services verzichten. [/edit]
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* Fernab von Mainstream ist allerdings schwierig(er). Aber darüber kann man ja auch schreiben. So wie Ole das gerne tut.

** Und da passen YouTube-Videos ja mal so was von gar nicht rein.

*** Mit Recht. Jawoll.

2007-03-19

When I'm holding your wheel, all I hear is your gear

Neulich, Abteilung unerfüllte Männerträume.

Man(n) muss sie haben, diese Träume. Frauen,* Geld, Macht. Technik in jeder Form.

Mein Männertraum kommt aus Kalifornien, wurde 1965 von Ford gebaut, ist dunkelweinrot mit weißem Lederverdeck, hat acht Zylinder blubbern und einhundertdreiundneunzig Pferde unter der Haube und hört auf den Namen "Mustang".

"It must be mine - some day." (Quelle: mobile.de)

Was mich von diesem Traum trennt, sind lediglich vierzigtausend Euronen und ein Techniker, der sich mit so etwas auskennt. Ideen und Anregungen sind gerne willkommen.

Und so bleibt mir zum Füttern der Sehnsucht nur Queen-Drummer Roger Taylor, wenn er lautstark von der Liebe zu seinem Auto trällert.

Bitteschön.

Cars don't talk back...

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* Habe ich mir sagen lassen. Ich bin ja bereits bestens versorgt.

2007-03-15

Rache ist süß

Da muss ich doch heute lesen, dass das britische Jungpopsternchen Lily Allen sich an ihrem Ex-Freund gerächt hat, indem sie mit allen seinen Freunden schlief.


Racheengel der besonderen Art (Quelle: yahoo.de)

Zum einen: Respekt, Frau Allen, auch wenn ich mich noch nicht entscheiden kann, ob das sehr mutig oder sehr bescheuert war. Ich meine, schließt das etwa auch Haustiere mit ein?

"Hey, Blödmann, ich habe mit Johnny, Jimmy, Jack, Joey und Jason geschlafen.

Und mit deinem Hund.

Und mit deinem Dsungarischen Zwerghamster.

Und deinem Wellensittich."

Zum anderen: Memo an mich. Lily Allen anrufen und ihr sagen, dass ich ein langjähriger Freund ihres Ex-Freundes Wie-hieß-er-doch-gleich bin.*

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* Da ich aber in guten Händen bin und nicht auf Prügel stehe**, vergesse ich das Memo auch gleich wieder.

** Nein, alle Hoffnungen fallen lassen. Echt nicht.

Wahrhaftige Weisheiten in wenigen Worten


"Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen."


Alternativ:

"Wer im Steinhaus sitzt, sollte nicht mit Gläsern werfen."

Oder auch:

"Wer ein Haus baut, sollte nicht den Glaser steinigen."

2007-03-14

Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (5)

"Fisch, der; auch Filoso-"

Was in aller Welt ist an der Konstellation der Atome und Elektronen in mir eigentlich so besonders, dass eben diese so sehr an ihrer Existenzform zu hängen scheinen, sie zu erhalten suchen und doch dem ewigen Wandel nicht standhalten können?

Woraus ich bin wird ewig sein. Was ich bin ist ein galaktischer Zufall, der sich irgendwie gefällt.

2007-03-12

Die Verwandlung

Bei der Freien Stimme Berlin gab es kürzlich einen Post, den ich äußerst spaßig fand. So spaßig, dass ich daraus ein Stöckchen machen mag.

Stöckchen sind doof, sagen sicher einige, aber den finde ich sehr kreativ. Außerdem ist ja alles freiwillig. Funktioniert so:

Nimm dir an einem beliebigen Wochentag (vorzugsweise werktags) morgens fünf Minuten mehr als üblich und außerdem eine Kamera zur Hand. Dokumentiere damit deine Verwandlung in drei (wahlweise auch mehr) Stufen und kommentiere das.

Das kam bei mir heraus:



Stufe 1: Kurz nachdem mich das Bett ausgespuckt hat. An der Stelle meines Bettes hätte ich mich wahrscheinlich auch ausgespuckt.

Stufe 2: Politisch noch unkorrekt, aber bereits mit Ambitionen, die Welt zu regieren. Badezimmerkabarett vom Feinsten.

Stufe 3: Ab in die seriöse Verkleidung des Raketenwissenschaftlers. So bekommen auch die Nachbarn keinen Schreck.


Zu guter Letzt muss ich diesen frisch geborenen Stock noch weiterreichen. Nun, ich würde gerne die Verwandlung vom Klapsenschaffner, vom Ole [edit: will nicht], vom Nachtwächter, vom Herrn Quint [edit: will auch nicht] und vom Herrn Wolf sehen.

Nur Typen dabei? Ja, schließlich will ich Gentleman bleiben. Die bloggenden Damen, die sich das trauen, mögen nach Herzenslust zugreifen. Alle Herren, die ich nicht angesprochen habe natürlich ebenfalls.

Also, Kamera schnappen und das Grauen festhalten!

[edit] Die Frau Wahl hat's getan. [/edit]
[edit] Und auch schon einige ihrer Freunde. [/edit]

2007-03-11

Teuflisch appetitlich

Heimliche Satansverehrung unter Köchen - diese Zeiten scheinen endgültig vorbei zu sein.

So servierte Imbissbudenbesitzer S. jüngst beim Kirchentag ahnungslosen Christen angeblich Puttenwurst, Puttendöner und Puttenschnitzel.

"Sie haben mir das Zeug aus den Händen gerissen, als gäbe es kein Morgen."

Autsch.


Subtil, aber gemein: Das Wiener Puttenschnitzel


Etwas weniger subtil, aber noch viel gemeiner: Puttenwurst.


Gar nicht mehr subtil, aber gerade unter Atheisten immer beliebter: Der Puttendöner.

Das Schönste: Die Rezepte sind frei verfügbar. Fluch des Internets! Bombenbaupläne, Nazipropaganda, Kinderpornografie und jetzt das! Ende von Anstand und Moral, Untergang des Abendlandes, Chaos und Terror!

Aber Spaß beiseite und ganz ehrlich: Die kleinen Kitschbälger haben es einfach nicht besser verdient.

Guten Appetit!

2007-03-10

Auch nur ein Tag

10. März 2007.

Heute hat Fußballlegende Toni Polster Geburtstag. Von hier aus alles Gute!


Ein Österreicher in Köln (Quelle: wikipedia.de)

Topterrorist Osama bin Laden hat heute ebenfalls Geburtstag. Irgendwann muss es ja auch den mal treffen.


Ein Terrorist im Zelt (Quelle: CIA)

Schauspielerin Olivia Wilde hat heute auch Geburtstag. Glückwunsch und eine große Torte! Oder auch zwei.


Wilde. Aber hallo. (Neckermann, nicht Quelle.)

Bevor ich es vergesse: Ich bin heute auch einen Tag älter als gestern, und damit offenbar in sehr illustrer Gesellschaft.

2007-03-07

Der Zahn der Zeit

Erkenntnis des Tages:

"Wer nichts weiß, kann auch nichts vergessen."*

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* Zusätzlicher Bonus ist die Tatsache, dass der Alterungsprozess nicht in vollem Umfang erlitten werden muss.

2007-03-05

Die gotische Kathedrale auf meiner Stirn (4)

Es gibt Dinge, die ich nicht so einfach los werde, und zwar in doppeltem Sinne. Sie verfolgen mich, bis ich sie poste, sind aber doch einen Post eigentlich gar nicht wert.

Im Sinne von "Dumb Speech For The Free" feuere ich diese Schoten jetzt los.

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Was singt der verliebte Eisstockschütze?

"I just curled to say I love you."

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Wenn im Klamauk-Klassiker "Dumm und Dümmer" Protagonist Lloyd Christmas seine Angebetete Mary Swanson geheiratet hätte, würde diese danach Mary Christmas gehießen haben.*

Und neulich habe ich eine Weihnachtskarte** von einem Herrn Ripp bekommen. Da dachte ich, Mensch, wenn der Herr Ripp die Frau Schermitkraut heiraten täte, könnte die sich Ripp-Schermitkraut nennen. Wie cool wäre das denn?***

Jetzt weiß ich auch, warum der Herr Dahinten niemals in Holland den Herrn Rhein heiraten wird****, und warum mein Kollege, der Herr Heck, den Namen seiner Frau angenommen hat. Früher hieß der Herr Heck nämlich Herr Nicht, und so wollte er einfach nicht heißen.

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Nun, ich bin erleichtert, das alles endlich los zu sein. Danke für die Nachsicht.

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* Ein Easteregg, und leider nicht von mir.

** Ja, so lange verfolgt der mich schon.

*** Nun, jedenfalls in Hessen.

**** Die zwei gibt es wirklich, jeder für sich, und mehr weiß ich leider auch nicht.

2007-03-03

Paranoid

Gestern im Sonnenstudio.

Gesäuberte Sonnenbänke werden hier üblicherweise geziert von einem Hinweisschild, das sagt: "Frisch desinfinziert". Ich laufe an einer solchen Sonnenbank nebst Schild vorbei und lese:

"Frisch denunziert".

Sie sind mir auf der Spur, doch sie werden mich niemals kriegen! Niemals!