scheibster.de - Bekenntnisse eines Raketenwissenschaftlers
signalfeuer.

2008-05-18

To infinity... and beyond!

Oder sagen wir mal:

To Wordpress ...and beyond!

Scheibster ist umgezogen. Ehrlich, hier wird nix mehr passieren. Wer RSS abonniert hat, sollte schleunigst seinen Link ändern (-> http://www.scheibster.de/feed/).

Das Design wird natürlich noch angepasst. Und die Auflösung um das große Kistenrätsel gibt's dann auch!

Merksatz fürs Wochenende

Wichtig:

Wenn auf öffentlichen Veranstaltungen Menschen zu rennen beginnen, und zwar nicht nach Hause, sondern vor der Polizei weg, so ist dies ein geeigneter Zeitpunkt, selbst den Heimweg anzutreten.

2008-05-16

Der Raketenwissenschaftler und die geheimnisvolle Kiste

Geheim, geheim. Oder besser: Gemein, gemein!

Ich war bisher zu doof noch nicht in der Lage, herauszufinden, was es mit der glühenden Kiste im rechten Teil des Headers auf sich hat. Leif und Dennis lassen sich feiern und wollen es partout nicht verraten.

Doch was ist es?



Don Molitors kerngeschmolzene Bananenreste?

Genveränderter Kartoffelbrei?

Der Schatz vom Ende des Regenbogens?

Gelber Schnee?

Wer weiß es? Wer es zuerst herausfindet, bekommt einen Preis und darf sich fünf Worte* aussuchen, die ich in ein Gedicht bringen werde.

Leif und Dennis haben auch etwas ausgelobt, sich darüber auch genauso bedeckt gehalten wie über die Bedeutung der mysteriösen Kiste.

Also, ran an den Speck!
______________________
*Four Letter Words fallen dabei leider aus.

2008-05-15

Sein oder nicht. Design!

Die sicherlich geilsten Pixelschieber der Welt, der Dennis und der Leif von signalfeuer.*, haben mir das gebaut, womit meine Leser fortan ihre Augen verwöhnen dürfen. Eine prächtige Ablenkung zudem, falls es mal wieder an Inhalt mangeln sollte!

Wundervoll personalisiert und mit einer Liebe zum Detail gestaltet, wie sie meiner eigenen in bester Manier schmeichelt: Ich gebe offen zu, ich bin verliebt!

Hiermit ganz hochoffiziell einen ganz dicken Dank an Dennis und Leif auch dafür, dass ich mich hier in dem Glanz sonnen darf, den die Zwei auf dem Hammer haben! Wenn Butzbach dereinst das Silicon Valley der Wetterau wird, dann weiß ich, warum.**

____________
*Jedenfalls sind sie schon prämiert. Da sich das stündlich erweitert, lest ihr es besser bei ihnen nach. Oder auch hier.

**Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass Dennis und Leif zwei halbe Ehefrauen und vier halbe Kinder zu ernähren haben. Neben sich selbst, versteht sich. Da kommt ihnen die Tatsache, dass sie ihr unbestreitbares Talent käuflich und zudem günstigst feilbieten, sicher zugute.

2008-05-14

Geheimprojekt "S"

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Schnallt euch an. Ihr werdet schon noch sehen.

Ich rüste mich bereits für die Begeisterungsstürme.


Die Blaupausen liegen schon bereit!

Spiel's noch einmal, Sam.

Marco von Days Of Fate hat mir einen Stock zugeworfen. In meinem Schrank liegen zwar noch eine ganze Menge unbearbeiteter Holzstücke, aber dieses nehme ich mir jetzt vor.* Vor allem, weil es eine Frage enthält, die ich selbst gerne stelle.

Gesucht sind fünf Songs, die man per Laptop auf die einsame Insel mitnehmen wollte. Warum nur fünf? Der Rest des verfügbaren Speichers ist mit der kompletten Gina Wild-Kollektion E-Books belegt.**

Los geht's:

  1. Queen - Bohemian Rhapsody
    Nicht ausgefallen, aber notwendig.

  2. Lynyrd Skynyrd - Freebird (Outtake Version)
    Es hat keiner gesagt, dass ein Lied nicht auch über zehn Minuten lang sein darf.

  3. Ben Folds - Fred Jones, Part 2
    Ein Klavier und zwei Stimmen reichen für einen der genialsten Songs der Geschichte populärer Musik.

  4. Metallica: Master of Puppets (S&M)
    Abhotten am Strand muss auch drin sein. Und meine Haare werden wachsen!

  5. Led Zeppelin - Kashmir
    Vielleicht gibt's auf der einsamen Insel noch die dazu passenden bewusstseinserweiternden Substanzen. Falls nicht, reicht dieser Song auch.

Ich reiche das mal nicht weiter und erkläre diesen Stock ganz unpopulär zum Selbstbedienungsobjekt.*** Greifensezu!
_____________
*Künstlerische Freiheit oder egoistische Willkür: Trotzdem nicht traurig sein.

**Nicht vergessen: Einsame Insel. Viel Zeit zum Lesen. Und keine Fragen nach Akkulaufzeiten oder Auflademöglichkeiten, denn bestimmt ist das Laptop solarbetrieben, was auf der einsamen Insel auch Sinn macht. Zudem ist dies nur ein Bloggerstöckchen.

***Was immer noch populärer ist, als ihn weiterzuwerfen.

2008-05-13

Beschrankt

Ich hätte gerne einen Schrank
und darin ganz viele Sachen,
wie die Stimme von Horst Frank
und vielleicht Timm Thalers Lachen.

In keinem Falle fehlen sollt'
ein handgezähmter Elefant,
ein Faltklavier aus reinem Gold,
und zum Naschen noch Krokant.

Von der Tower Bridge 'nen Pfeiler,
Mahatma Ghandis Appetit,
und wenn's geht auch noch Liv Tyler,
und 'nen Hut aus Kryptonit.

Wär' der Schrank dann noch nicht voll,
und das ist ziemlich unwahrscheinlich,
hätt' ich gern noch ein Atoll
(nicht Bikini-, das wär' peinlich).

Und sagt jetzt einer: "Vielen Dank,
das ist ja ziemlich unverschämt",
entgegne ich ganz unverbrämt:
Warte bis zum nächsten Schrank!

Fryhsommer

Frau Cara vom Grundwortamt hat die Frühlingslyrikschreiberei offiziell eröffnet. Bitte folgen Sie unauffällig.

****************************

Der Frühling naht mit großen Schritten,
und ist dabei so schnell (als ob er flöge),
dass für den Sommer man ihn halten möge,
jedenfalls so schnell, als wäre er beritten.

Dabei stellt sich gleich die Frage,
wie schnell denn der Frühling sei,
wenn er denn zu Fuße käme (nicht erst im Julei),
und ob Reiten ihm behage.

Und überhaupt ist zu beweisen,
dass der Frühling Reiten kann,
und nicht (wie der gemeine Mann)
vielleicht auch mit der Bahn muss reisen.

Doch wenn er mit dem Auto führe,
und das mit ordentlich Elan,
und man ihn blitzte (vermutlich auf der Autobahn),
ständ' dann der Sommer vor der Türe?

"'Tschuldigung, ich bin der Sommer,
(nicht der von der Telekom),
der Frühling, der kann grad' nicht komm',
der ist bei der Polizei und gibt seinen Führerschein ab."*

Der Frühling kann kein Auto fahren,
würde ich dem Sommer sagen,
nicht einmal an schönen Tagen,
erzähl' mir keine Geschichten (und wenn, dann nur die wahren).

Rot würde Sommer im Gesicht,
wenn ich nach der Wahrheit fragte,
bis der Sommer es gestände (also sagte):
Sein Pferd finde der Frühling nicht!

Somit wäre dann geklärt,
dass der Fühling Reiten kann,
und hin und wieder (dann und wann)
auf Reise geht auch ohne Pferd.

Zudem erklären diese Zeilen,
wie es zu Jahreszeiten kommt,
und bevor das Ende naht (ganz prompt):
Der Frühling sammelt gerne Meilen.

____________________
*Der Sommer konnte noch nie gut dichten. Außerdem weiß er auch gar nicht, dass er gerade in diesem Gedicht auftritt.

2008-05-11

Mutter aller Tage

Spätestens, wenn man nach dem Mittagessen im elterlichen Garten sitzt und aus dem Nachbarhaus mit subtiler, quäkender Aufdringlichkeit Heintje "Mama" trällert,* weiß man, dass Muttertag ist.


Maaaaamaaaaaaaaaa...
_________________________
*Wenn man in diesem Moment neben ländlicher Stille höchstens die Geräusche ballspielender Nachbarkinder erwartet, ist das nicht nur eine gruselige, sondern eine traumatische Erfahrung. Ich habe absichtlich alle scharfen Gegenstände aus meiner näheren Umgebung entfernt.

Horst und der Friseur*

Neulich ging Horst die Haare schneiden,
der Haarschneider war nicht zu beneiden.
Er hätte gern 'ne Dauerwelle,
vielleicht auch Strähnchen, aber helle.

Damit säh' er scheiße aus,
sagte der Haarschneider gerad' heraus.
Doch Horst, dem war das alles wurst,
denn er hatte schon sehr mächtig Durst.

Deswegen wollt' er fertig werden, und zwar schnelle,
also Strähnchen, und 'ne Dauerwelle.
Trotz aller Müh' sah Horst am Ende aus
wie 'ne Mischung aus Pudel und A. Winehouse.

Horst war dennoch ganz zufrieden,
hat es geschickt und schlicht vermieden
Trinkgeld dem Friseur zu geben:
Von irgendwas muss Horst ja leben.

So ging Horst aus, ganz frisch frisiert,
hat sich bestens und lang amüsiert,
beim Tanzen, Singen, Zechen,
und Nachbar Klaus vors Auto brechen.

Und wollte jemand komisch gucken,
konnt' Horst nur mit den Schultern zucken.
Denn siehst du echt beschissen aus:
Scheiß' drauf, mach das Beste draus!

__________________
*Versmaß nicht im Lieferumfang enthalten.

2008-05-08

Sommersonnesonnenschein

Draußen scheint die Sonne auf Leute,
sie bräunt und rötet ihre Häute,
und ich sitze im Labor hier fest
und forsche für des Forschungstages Rest.

Gern hätt' ich 'ne Portion UV,
und noch ein Getränk, genau!
Schön gekühlt, so soll es sein,
und am besten Apfelwein.

Dazu noch 'ne gegrillte Kuh,
und eine Wurst, das wär' der Clou.
Ein Eis, das wäre auch sehr fein,
doch Hauptsache 'nen Apfelwein!

Doch anstatt mir Fleisch zu bruzzeln,
tu hundert Blaupausen ich puzzeln.
So schaue ich noch einmal raus:
Wenn's dunkel ist, fahr' ich nach Haus'.

Domänendämon

Weil's so schön ist:

Dieser Ort ist fortan auch über http://www.raketenwissenschaftler.de/ und http://www.scheibster.de/ erreichbar.

Zudem feiern wir zwanzigtausend Hits seit Oktober 2006. Heißa!


"And I think it's gonna be a long, long time..."